Über

Tim D. Odenthal


Seit ich laufen kann bin ich begeisterter Sportler. Angefangen bei Teamsportarten wie Fußball und Basketball als auch Tennis bis hin zu diversen Wintersportarten habe ich schließlich die große Leidenschaft für das Klettern entdeckt. Früh durfte ich erfahren welchen Einfluss die mentale Stärke auf die sportliche Leistung haben kann und war fasziniert: aus einem absolut sicheren Matchball beim Tennis wurde eine Niederlage; unser Team war erschöpft, wir lagen in den Punkten zurück und doch hat es unser Basketballcoach geschafft das Vertrauen in unsere Stärke zu reaktivieren. So wurde aus einer drohenden Niederlage ein überraschender Sieg. Am deutlichsten jedoch konnte ich die psychische Komponente des Sports beim Klettern spüren: in 200 Meter Höhe, die letzte Sicherung gefühlte 10 Meter unter mir und der rettende Griff in unerreichbarer Entfernung, die Unterarme brennen, die Finger fangen langsam an zu rutschen…und plötzlich finde ich mich drei Meter weiter oben wieder, eingebunden in den sicheren Stand.

Diese Erlebnisse haben meine Neugier geweckt mich in die Materie der Sportpsychologie zu vertiefen. Mir war es wichtig einen professionellen und wissenschaftlich fundierten Weg einzuschlagen. So entschied ich mich für ein Studium der Psychologie an das sich eine Ausbildung zum Sportpsychologen anschloss.

Ich konnte während meines Studiums mehrere Jahre Erfahrungen als Betreuer einer Jugendtrainingsgruppe im Sportklettern sammeln und Einblicke in mentale und emotionale Vorgänge aus der Sicht des Trainers erhalten. Im Rahmen der Instruktoren Ausbildung im Bereich Sportklettern lernte ich Mag. Simone Tscherntschitz kennen, eine Sportpsychologin des österreichischen Kletterkaders. Sie konnte mein Verständnis der Sportpsychologie um wichtige Punkte erweitern: die persönliche Entwicklung, das psychische Wohlbefinden auch außerhalb des Sports und der Spaß des Athleten an der Ausführung seiner Sportart zum Beispiel sind elementare Felder, in denen ein Sportpsychologe Unterstützung anbietet. Somit hat ein Sportpsychologe auch immer ein Ohr für Anliegen, die nichts mit dem Sport an sich zu tun haben müssen. Diese ganzheitliche Sichtweise half mir ein unter Psychologen häufig verbreitetes Vorurteil gegenüber der Sportpsychologie zu überwinden: Sportpsychologen seien nur an der Leistungsmaximierung des Sportlers interessiert.

Mit dieser Erkenntnis begann ich mit der Ausbildung. So durfte ich beispielsweise Erfahrungen in der Einzelbetreuung von Athleten der Sportarten Schach oder Tennis erhalten. Ich hatte auch die Gelegenheit gemeinsam mit der oben genannten Sportpsychologin teambildende Maßnahmen mit den Nachwuchsteams des österreichischen Kletterkaders zu sammeln.

Aktuell gründe ich eine psychotherapeutische Praxis.

 

  • Freude
  • Motivation
  • Neugierde

Qualifikation

Studium


  •  Studium der Psychologie mit Abschluss Master of Science an der Leopold Franzens Universität Innsbruck 2010 - 2016
   

Psychologische Fortbildungen


  • Modulserie "Sportpsychologisches Training im Leistungssport" am Institut "Center of Mental Excellence" unter Leitung von Dr. Christopher Willis
  • Coaching - ein Fortbildungsprogramm für die Managementberatung an der Deutschen Psychologen Akademie des BDP
  •  2018-2021 Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten am Institut für kognitive Verhaltenstherapie (IKVT) in Wiesbaden zur Erlangung der Approbation für Psychotherapie
  • 2021-2022 psychoonkologische Weiterbildung am Klinikum Nürnberg (zertifiziert durch die Deutsche Krebs Gesellschaft)

Sportliche Aus- und Fortbildungen


  • Übungsleiter Sportklettern Breitensport bei den Naturfreunden Innsbruck
  • Übungsleiter Alpinklettern bei den Naturfreunden Innsbruck
  • Übungsleiter Skitouren bei den Naturfreunden Innsbruck
  • Staatlich geprüfter Instruktor Sportklettern Breitensport Österreich
  • Tiroler Sportkletterlehrer
  • Hochseilgartentrainer (zertifiziert nach ERCA)

Interesse an einer sportpsychologischen Beratung?